Die Preisfindung ist ein wichtiges Instrument auf dem Weg hin zum erfolgreichen Freiberuflerdasein. Sie bewegt sich zwischen Wirtschaftlichkeit und den Preisen, die marktüblich gezahlt werden.
- Bei zu hohen Preisen hingegen springen die Kunden ab. Hier muss ein besserer Preis gefunden werden, unter anderem durch den Versuch, kostengünstiger zu wirtschaften. Die eigene Leistung muss dann gesteigert werden, ohne dass weitere Kosten verursacht werden.
- Dann sollte herausgefunden werden, wie hoch die Konkurrenz liegt und ob die eigene Arbeit eventuell günstiger angeboten werden kann. Nimmt der Kunde ohne Verhandlungen ein Angebot sofort an, so war der Preis zu niedrig kalkuliert.
- Der Freiberufler muss sich ein Bild darüber machen, was er mindestens einnehmen muss, um seine Kosten zu decken und einen Gewinn zu erwirtschaften. Dieser federt schlechte Auftragslagen ab.
- Die Preisfindung muss also eine Balance finden zwischen den marktüblichen Preisen und dem Preis, der für den Freiberufler persönlich nötig ist.
Dafür können einige Fragen beantwortet werden. Unter anderem muss feststehen, in welcher Höhe der Mindestpreis liegt, der für die eigene Tätigkeit verlangt werden soll. - Um den Preis zu finden, der für die eigene Arbeit als angemessen gesehen werden kann, ist es wichtig, sich auf dem Markt umzuhören.
Denn für alle Freiberufler gibt es typische Preise, die für eine Arbeit gezahlt werden. Die marktüblichen Preise sollten stets Berücksichtigung finden. Hinzu kommt die Beachtung der Wirtschaftlichkeit.